Etwas Farbe im Garten

Jetzt haben wir schon Februar und ich habe immer noch keine Regenübersicht für das Jahr 2021 erstellt. Aber dafür habe ich ein paar erste Farbtupfer im Garten eingefangen. Bisher hatten wir hier noch keine wirklich frostigen Tage, und Schneeflocken habe ich ganze 2 gesehen, weil ich zum richtigen Zeitpunkt aus dem Fenster schaute.

Die ersten Krokusse
Die ersten Krokusse
Schneeglöckchen und Krokus
Schneeglöckchen und Krokus
Vereinzelte Kätzchen sind an der Hängekätzchenweide schon zu sehen
Vereinzelte Kätzchen sind an der Hängekätzchenweide schon zu sehen
Knospen am Rosmarin
Knospen am Rosmarin

Diesen Winter ist die Gefahr des Verfaulens größer als die des Erfrierens. Es sei denn es wird nochmal richtig kalt. Aber wie ich das Wetter hier kenne wird es weiterhin ungemütlich sein, und plötzlich explodiert alles im Garten, und man weiß garnicht wo man zuerst auf- und abräumen soll.

Zeit für den Rückblick

Tja, was soll ich sagen, das Jahr 2021 ist auch schon wieder vorbei. Und seit Mitte Mai hält der Blog bereits Sommerschlaf. Ob das damit zusammen hängt, dass unsere Hauptseite schwiedland.de im Mai neu aufgesetzt wurde und jetzt auch einen Blogteil enthält? Wir hatten ja die Hoffnung, diesen Blog hier einfach zu integrieren. Also dass ich hier weiter schreibe und Bilder zeige, das Ganze aber parallel auch auf der anderen Seite erscheint. Tja, das klappte leider nicht. Zumindest nicht so wie wir uns das vorgestellt haben.

Im Juni und Juli war ich zumindest mit der Kamera im Garten unterwegs, und diese Fotos, oder zumindest einen Teil davon, wird es auch auf dem Blog zu sehen geben.

Im Vorgarten ging es ziemlich wild zu, allerdings kümmert die Schleifenblume immer noch vor sich hin.

Es ist bunt im Vorgarten
Es ist bunt im Vorgarten (Juni 2021)

Auch im Seitenstreifen hat es im Juni geblüht.

Sterndolde
Sterndolde
Salbei
Salbei

Wer einen guten Eindruck vom Junigarten bekommen möchte, dem lege ich die Fotogalerie nahe. Denn die 51 Fotos dort zeigen doch ganz gut, wie es in unserem Garten im Juni so aussah. Oder zumindest was man als Mensch so davon wahrnimmt.

Terrassenbeet 2
Terrassenbeet 2
Rose Strandperle Norderney
Rose Strandperle Norderney

Die Blüten der Strandperle Noderney sind wirklich sehenswert, leider ist es mir bisher nicht gelungen, die Farbe der Blüte lebensecht einzufangen. Auch der Duft ist unbeschreiblich, bei jeder Gartenrunde nehme ich mindestens eine Nase voll. Schade ist nur, dass die meisten Blüten nur immer einen Tag durchhalten. Aber zum Glück kommen ja immer wieder welche nach. Zu nahe darf man dieser Rose allerdings nicht kommen, denn sie ist tatsächlich sehr widerborstig.

Im Terrassenbeet 1 sollte eigentlich die Strauchrose der Eyecatcher sein, doch sie kümmerte letztes Jahr nur, zumal sich das Brandkraut sehr ausgebreitet hat. Eigentlich wollten wir im Herbst dort Hand anlegen, aber irgendwie war das Jahr diesmal so schnell vorbei.

Streifen links
Streifen links
Rose Summer of Love
Rose Summer of Love

Unser Ziel sind nicht die großen, spektakulären Blütenpflanzen, sondern eher die kleinen, die aber den Insekten Nahrung anbieten. Daher darf auch an vielen Stellen einfach wachsen was sich wohl fühlt.

Rundgang am 15. Mai

Ja, die Fotos sind schon etwas älter. Und es ändert sich im Moment auch recht viel. Gestern habe ich endlich die ersten Rosenknospen entdeckt, aber bis zur Blüte wird es noch einige Zeit dauern. Es ist dieses Jahr doch alles recht spät dran. Der Mai dieses Jahr ist kühl und nass, und richtig warme Tage gab es bisher nur vereinzelt. Aber ich freue mich über das Wetter, denn die Natur braucht das Wasser dringend. Der Sommer war früher immer die regenreichste Zeit. Auch wenn ich das eine oder andere Mal gerne auf der Terrasse sitzen möchte um die Blütenpracht von dort aus zu bewundern.

Das Hügelbeet hat sich prächtig gemacht. Blau ist der dominierende Farbton im Moment.

Hügelbeet
Hügelbeet

Rosmarin, Thymian, kriechender Günsel und Bergflockenblume sind im Moment mit ihren Blüten von der Terrasse aus sichtbar.

Hügelbeet
Hügelbeet
Kriechender Günsel
Kriechender Günsel

Die Seitenstreifen links und rechts sind mittlerweile auch „ergrünt“, vereinzelt blühen noch die späten Tulpen, wobei der Regen in den letzten Tagen doch ziemlich viele Blätter abgeschlagen hat. Aber ihre Blühzeit war ja auch fast vorbei.

Gartengrenze links
Gartengrenze links
Verblühte Tulpe
Verblühte Tulpe
Gartengrenze rechts
Gartengrenze rechts

Im Terrassenbeet 1 breitet sich das Brandkraut immer weiter aus und behindert mittlerweile sowohl die Rose als auch Salbei und Katzenminze. Da müssen wir unbedingt eingreifen. Nur wie? Ganz rauswerfen ist ja auch keine Lösung.

Im Terrassenbeet 2 ist der Gamander der Störenfried. Er blüht wunderschön, breitet sich aber auch unkontrolliert aus, auch da besteht Handlungsbedarf.

Terrassenbeet 2
Terrassenbeet 2
Katzenpfötchen
Katzenpfötchen
Gamander-Ehrenpreis
Gamander-Ehrenpreis

Es wird bunter

Ich wollte diesen Beitrag ja erst Tulpen an die Macht nennen, aber das wäre ja allen anderen Pflanzen gegenüber unfair. Während die Tulpen im Vorgarten mittlerweile verblüht sind, fängt die Tulpenblüte hinten im Garten erst so richtig an. Und weil ja niemand sagen kann, ob tolpatschige Vögel oder rasende Hunde den Blüten vorschnell den Garaus machen, wollte ich mir gestern fix die Kamera schnappen und ein paar Fotos machen. Nööö, jetzt nicht, meinte die Kamera beim Einschalten sofort. War doch tatsächlich die Speicherkarte voll. Nur gut, dass ich die Fotos fast immer sofort auch auf den Rechner überspiele und dann zusätzlich nochmals sichere, so konnte ich schnell Platz auf der Karte schaffen.

Es ist doch in den letzten Wochen viel grüner und bunter geworden. Die Weide ist mittlerweile grün geworden, der Kirschbaum blüht ebenso wie die Tulpen und der Löwenzahn. Für den Löwenzahn empfinde ich so eine Hassliebe. Auf der einen Seite freue ich mich jedes Frühjahr über die gelben Farbtupfen, und im Rasen, oder wie immer man das grüne Etwas in der Mitte des Gartens nennen will, stört er mich nicht. Allerdings mitten in Stauden oder im Hauswurz mag ich ihn garnicht.

Blick zur rechten Gartengrenze
Blick zur rechten Gartengrenze
Tulpenblüte
Tulpenblüte

Neu in dem Beet ist übrigens der Lauch. Ob die Gladiolen, die ja auch an dieser Stelle stehen, den Winter überlebt haben wird sich zeigen. Meine Lieblinge waren sie noch nie, aber einfach auf den Kompost wollte ich die Gladiolen auch nicht befördern. Sie können ja nichts dafür dass ich sie nicht so mag.

Tulpenblüte
Tulpenblüte
Tulpenblüte
Tulpenblüte

Auch auf der linken Gartenseite gibt es Tulpen. Doch die meisten zieren sich noch ein wenig und wollen wärmere Temperaturen und mehr Sonne.

Blick zur linken Gartengrenze
Blick zur linken Gartengrenze
Tulpen
Tulpen

Neben dem Blau der Traubenhyazinthen und des Kleinen Immergrün gibt es noch das Blau der Bergflockenblume. Eine Blüte hat sich bereits geöffnet.

Bergflockenblume
Bergflockenblume

An dieser Stelle hätte ich gerne ein Bild vom Kirschbaum im voller Blüte gezeigt. Aber irgendwie ist es mir nicht gelungen, die Schönheit der Blüte einzufangen. Stattdessen gibt es nur ein paar Kirschblüten.

Kirschblüte
Kirschblüte

Der neue Bewohner des Terrassenbeets 2, das Katzenpfötchen, scheint sich auch wohl zu fühlen. Zumindest hat es schon Knospen angesetzt und wird uns hoffentlich bald auch mit Blüten erfreuen.

Katzenpflötchen
Katzenpflötchen

Auf der Suche nach dem Frühling

Wirklich einladend ist der Garten im Moment nicht. Die Temperaturen sind einstellig, ein Sturm jagt den anderen und nächste Woche soll es wieder Nachtfröste geben. Da ist nur Zeit und Lust für eine schnelle Gartenrunde. Auf dem Hügelbeet blühen mittlerweile die Osterglocken. Die übrigen Stauden dort sehen so aus als hätten sie den Winter überlebt.

Hügelbeet
Hügelbeet mit Osterglocken
Osterglocken

Die hängende Kätzchenweide blüht trotz Kälte, leider haben die Insekten im Moment aber nichts davon, da es für die meisten zu kalt zum Fliegen ist. Da hat die Natur dieses Jahr ein schlechtes Timing.

Hängende Kätzchenweide

Während im hinteren Bereich im Moment die Farben gelb und blau bei den Blüten groß geschrieben werden, sind es im Vorgarten gelb und rot. Die Osterglocken blühen immer noch und heute hatte auch die Küchenschelle ihre Blüten offen. Die kurze Zeit mit den Sonnenstrahlen habe ich dann auch für Fotos genutzt.

Küchenschelle
Küchenschelle

Ich habe ja schon gedacht dass meine zweite Küchenschelle den Winter nicht überlebt hätte, denn bisher war kein Lebenszeichen zu erkennen. Doch das frische Grün sind eindeutig die Triebe der zweiten Küchenschelle. Während die blühende Nummer eins fast direkt an der Hauswand steht und wohl von der Speicherwärme der Hauswand profitiert, steht die andere direkt an der Straße. Zudem wird sie im Sommer durch den Sommerflieder beschattet, während die rote dann direkte Sonne bekommt.

Küchenschelle
Küchenschelle

Beim Vorgarten bin ich sowieso gespannt, was dort den Winter überlebt hat. Da die Katzen einige Male für den Tod der gepflanzten Stauden gesorgt haben, und dank Corona auch keine unbeschwerten Einkaufstouren für mich möglich waren, hat Stefan beim normalen Wocheneinkauf öfter mal blühende Pflanzen als Ersatz mitgebracht. Hauptsache es war erstmal wieder bunt und keine Freifläche als Katzenklo vorhanden.

Frostiger März

Kaum zu glauben dass wir vor zwei Wochen schon ärmellos draussen in der Sonne gesessen haben. Gut, der eine oder andere tut das im Moment vielleicht auch, aber die meisten Menschen werden doch darauf verzichten. Heute vormittag bot unser Garten nämlich dieses Bild.

Blick aus dem Wohnzimmer
Blick aus dem Wohnzimmer

Aber etwas Sonne gab es doch im Garten, rechts in der Ecke, beim weißen Sommerflieder.

Eine Etage höher hat man einen besseren Überblick
Eine Etage höher hat man einen besseren Überblick

Als es wärmer wurde gab es auch die obligatorische Gartenrunde. Aber so wirklich etwas getan hat sich in der letzten Woche nicht, es ist einfach noch zu kalt. Selbst die Lenzrose hat keinen Blick für mich übrig.

Lenzrose
Lenzrose

Eine Gartenrunde

Die Fotos sind alle von der Gartenrunde am Sonntag. Die Sonne schien, aber so warm wie die Tage zuvor war es schon nicht mehr. Diesmal ging es rechts herum.

Noch auf der Terrasse steht ein kleines Gestell, dort wächst in der oberen Etage der Schnittlauch. Wir können tatsächlich die einzelnen Halme beim Wachsen beobachten.

Schnittlauch
Schnittlauch

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle den Weg beschreiben und schließlich mit dem Blick zur rechten Gartenbegrenzung enden. Aber meine Variationen klangen alle ziemlich seltsam, daher verzichte ich auf eine Beschreibung unserer Schritte und zeige einfache das Bild.

Blick auf die rechte Gartenhälfte
Blick auf die rechte Gartenhälfte

Noch ist nicht wirklich viel Interessantes auf dieser Seite zu sehen. Das Hängeweidenkätzchen zeigt bereits erste Kätzchen, aber noch ist dort für die Insekten nichts zu holen. Die Tulpen strecken zwar ihr Grün aus der Erde, aber bis zu Blüte dauert es auch noch etwas.

Stefan hatte letzte Woche Urlaub, und so konnten wir in den warmen Stunden etwas fleissig sein und uns an zwei Tagen nach der Arbeit sogar in die Sonne setzen. Das Hauptaugenmerk lag auf dem Strauchschnitt. Johannisbeere und Stachelbeere wurden zum ersten Mal ausgelichtet; sie stehen jetzt drei Jahre bei uns, also wurde es Zeit. Anschließend wurden sie auch mit frischem Kompost versorgt. So wirklich viel kann man auf meine Fotos jedoch nicht davon erkennen, daher verweise ich jetzt nur auf die Bilder in der Fotogalerie.

Dafür gibt es einen geschnittenen Sommerflieder. Von dem Strauch in der Ecke sehen wir eigentlich nur immer im Winter etwas, da der Kirschbaum sonst den Blick versperrt.

Sommerflieder
Sommerflieder
Hummel auf Krokussen
Hummel auf Krokussen

Obwohl wir hier hinten auch einige Krokusse haben, es waren doch sehr viele unter der Hecke versteckt, sind es doch viel zu wenig für die hungrigen Insekten. Leider kann ich in den Nachbargärten dieses Jahr keine Korkusse oder andere Nahrungspflanzen entdecken.

Die linke Gartenseite
Die linke Gartenseite

Auf der linken Gartenseite, man beachte die fehlende Buchenhecke, sind einige der gelben Farbkleckse zu erkennen. Das Kleine Immergrün dort hat auch bereits einige Blüten, allerdings erkennt man diese erst wenn man davor steht.

Blüte des Kleinen Immergrüns
Blüte des Kleinen Immergrün

Auf dem Hügelbeet sieht man auch sehr viel frisches Grün und dazwischen etwas Gelb. Ein paar Osterglocken sind letztes Jahr aus einem Topf dort hingezogen.

Osterglocken auf dem Hügelbeet
Osterglocken auf dem Hügelbeet

Vereinzelt gibt es auch blaue Krokusse auf der linken Seite. Jetzt sieht man erst wieviel Platz noch für weitere Frühjahrsblüher vorhanden ist.

Krokus
Krokus

Das Fazit dieser Gartenrunde? Alle Sträucher hatten ihre alten Blätter verloren. In den letzten beiden Jahren sah es ganz anders aus, da waren die Rosen auch im Winter grün und haben teilweise geblüht. Diesen Winter haben sie sich hoffentlich ausruhen können und können nun mit frischen Blättern starten. Doch für ihren Schnitt ist es noch zu früh, denn die Forsythie blüht noch nicht. Aber sonst grünt und blüht es schon etwas, aber auch nicht zu viel, denn der nächste Frost ist bereits angesagt.

Ist denn schon Frühling?

Dieses Jahr gab es tatsächlich einen Winter. Eine Woche lang lag hier tatsächlich Schnee. Und ein klitzekleiner Rest ist bei meinem ersten Gartenrundgang auch noch zu sehen.

Der letzte Schnee

Und kaum ist es wärmer geworden, heute tatsächlich 15 Grad, wird es bunt im Garten. Wobei, weiß und grün sind die dominierenden Farben, und es liegt noch ein leichter Grauschleier über allem. Die ersten Kätzchen der Weide streckten ihre Haare schon vor dem Kälteeinbruch aus, aber jetzt kann man sie nicht mehr übersehen.

Hängweidenkätzchen

Schneeglöckchen und Krokusse sind auch schon zu sehen und das Hügelbeet ist etwas flacher geworden. Bald lohnt es sich wieder, jeden Tag eine Gartenrunde zu machen, denn es wird sich wieder jeden Tag etwas dort tun.

Schneeglöckchen
Krokusse
Krokusse
Hügelbeet

Heute beim Rnndgang habe ich gesehen, dass die Osterglocken auch bereits ihr Grün aus der Erde stecken. Ich bin ja gespannt, wieviele Pflanzen diesen Winter, der den Namen Winter wieder einmal verdient hat, überstanden haben. Und ich hoffe, dass das schöne Wetter, das für die kommenden Tage angesagt wird, nicht zu einem zu schnellen Wachstum führt. Denn wir haben immer noch Winter und die Zeit der Nachfröste ist bestimmt noch nicht vorbei.

Doch es gibt im Garten auch ein wenig Blau zu entdecken. So ist die erste Blüte des Kleinen Immergrüns zu sehen, und auch die Steinsame, die ich vor zwei Jahren einfach in die Erde gesteckt hatte, hat bereits zwei Blüten.

Die erste Blüte des Kleinen Immergrüns – Vinca minor
Steinsame

Am Ende des Winters freut man sich ja über jeden noch so kleinen Farbtupfer. Und es lohnt sich bald sicher auch mit der Kamera wieder durch den Garten zu streifen.

Tatsächlich Winter

Letztes Jahr ist er ja, bis auf vereinzelte frostige Nächte, ganz ausgefallen. Doch es gibt ihn tatsächlich noch, den Winter. Die erste, mit einem Foto belegte frostige Nacht war bereits letztes Jahr. Das Foto stammt vom 10. Dezember 2020, morgens um 8:14. Später am Tag war die weiße Pracht dann auch wieder vorbei.

Frostiger Garten

Vor ein paar Tagen sah es schon nach Frühling aus. Im Vorgarten blühten die ersten Krokusse, und auch die Osterglocken steckten bereits zaghaft erstes Grün aus der Erde. Im Garten hinten blühten die Schneeglöcken, aber so wirklich fotogen sahen beide Bereiche nicht aus.

Die Unwetterwarnung hat mich am Freitag dann in den Garten gejagt um mal eben schnell die Rosen anzuhäufeln. Bisher war das in diesen Breitengraden nicht nötig, der Winter ist ja immer ausgefallen. Laut Warnung könnten wir Schnee, Eisregen oder nur Frost bekommen. Am Abend haben wir dann noch die Abelie, die wir im Sommer ja wegen absolutem Kümmerzustand aus dem Vorgarten in einen Kübel verfrachtet hatten, noch fix in den Garagenanbau gepackt.

Und jetzt ist es tatsächlich richtig weiß da draußen. Stürmisch und etwas kälter wurde es schon am Samstag und dann am Sonntag fing es an richtig zu schneien. Ich stand wohl den halben Tag nur am Fenster und hab gestaunt. In der Nacht haben wir alle kaum geschlafen, denn es war immer noch recht turbulent draussen. Es schneite tatsächlich am gesamten Montag weiter. Auf den Straßen ging nichts mehr. Die Autobahnen wurden fast zum Parkplatz und auch Bus und Bahn ruhten sich aus. Heute hat sich das Wetter wieder beruhtig und die Sonne scheint sogar. Aber die weiße Pracht wird uns sicher noch einige Tage erhalten bleiben, denn es draußen ziemlich frostig. Für die Nacht sind sogar -15 Grad Celsius angesagt.

Sonntagvormittag 10:28
Eine geschlossene Schneedecke
Grace versinkt bereits bis zum Knöchel
Der Vorgarten, kurz nach 13 Uhr
Der Vorgarten am Montag um 11:32

Man sieht auf den beiden obigen Fotos, dass so einiges an Schnee gefallen ist. Unser Miniteich im Garten ist vollkommen unterm Schnee verschwunden. So unberührt wie auf ersten Schneefoto ist der Garten auch nicht mehr. Grace hat so einige Spuren hinterlassen.

Hundeweg zur Wiese und zur Garage